NEisKits

Wir über uns – das NEisKits/KOOP-Team

Seit vielen Jahren arbeiten wir, die Grundschule Eiser­feld, mit den fünf ortsansässigen Kindertages­stätten eng zusammen. Unser gemeinsames Ziel ist es, den Kindern den Übergang aus den Tagesstätten in die Grundschule zu erleichtern. Außerdem fühlen wir uns den Bildungsgrundsätzen des Landes NRW verpflichtet, die eine durchgängige Bildung der 0 bis 10-jährigen einfordert. Dazu haben wir für einige Bereiche, die Sie als Eltern interessieren könnten, Konzepte und  Strukturen erarbeitet.

1.   gemeinsames Schuleingangsprofil

2.   Kooperationskalender

3.   Kooperationsvertrag

4.   Elterninformation und -beratung

5.   Schnupperaktionen

6.   Projekte (wie Zirkus- und Waldprojekt)

7.   Übergangskonzept Mathematik

Einmal im Monat treffen wir uns, um gemeinsam am Übergang zu arbeiten. Seit diesem Schuljahr hat sich auch das Familienzentrum Dreisbach der AWO an unsere KOOP angeschlossen und einen eigenen Kooperationsvertrag mit der Schule vereinbart.

Mitglieder und Ansprechpartner des Teams sind:

Susanne Braun (Grundschule Eiserfeld)

Sonja Bäumer (ev. Kita Nachtigallweg)

Sonja van den Gehuchten-Meyer (ev. Kita Eiserfeld)

Sara Katzenbach (Familienzentrum St.Marien)

Bärbel Woehnl (Kita AWO Wiedthal)

Elena Klamm (Kita AWO Birkenweg)

Kathrin Zöller (Familienzentrum Dreisbach)

Karin Kühn (Jugendtreff Eiserfeld)

Mathematik im Übergang - Pränumerik

Grundlage des Konzepts

Am 20.02.2016 beschlossen die Grundschule Eiserfeld und die mitarbeitenden Kindertagesstätten ein gemeinsames Übergangskonzept für den Teilbereich Mathematik.

Der inhaltliche Schwerpunkt liegt dabei auf dem pränumerischen Aspekt der Mathematik. Dieser ist Grundlage für das Verständnis der numerischen Mathematik und damit für den Erwerb von Fähigkeiten und  Fertigkeiten besonders in der Arithmetik und im mathematisch logischen Denken.

Die Pränumerik als Vorstufe zum Anzahlkonzept beinhaltet folgende Teilbereiche

  • Vergleichen
  • Seriation
  • Klassifikation
  • Ein-zu- Eins-Zuordnung
  • Invarianz
  • Formen
  • Farben

Eckpunkte des Übergangskonzepts

a. Die bislang im Anfangsunterricht der Grundschule durchgeführte Diagnostik zur Überprüfung pränumerischer Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse wird in das letzte Besuchsjahr der Kita-Kinder vorverlegt. Zugrunde liegt die von Kolleginnen der Grundschule entwickelte und von den Vertreterinnen der Kitas überarbeitete Diagnostik in Form eines einseitigen Diagnosebogens. Dieser Bogen ist nicht defizitorientiert sondern verhilft zu einer genauen Standortbestimmung des Kindes, die wiederum eine bessere individuelle Förderung von Anfang an ermöglicht.

b. Die Diagnose wird von den jeweiligen Erziehern oder Erzieherinnen durchgeführt, die mit den Kindern im Bereich Mathematik arbeiten. Der Bogen wird im Rahmen dieser Arbeit begleitend ausgefüllt und stellt keine zusätzliche inhaltliche Bearbeitung des Bereichs Mathematik neben den gängigen Konzepten dar

c. Innerhalb der letzten zwei Monate wird diese Beobachtung ggf. aktualisiert (je nach Veränderung des Kompetenzstandes des Kindes).

d. Im Juni wird der Bogen der Schule übergeben. Die Lehrer oder Lehrerinnen, die ein erstes Schuljahr übernehmen können dann mit Unterstützung der Förderschullehrer oder – lehrerinnen und mit Beratung seitens der Fachkraft der Kita einen Förderplan oder Forderplan erstellen, der das Fördern oder Fordern vom ersten Schultag an ermöglicht. Dadurch wird eine größere Kontinuität in der Entwicklung des Kindes ermöglicht, wertvolle Lernzeit gewonnen und den Kindern ein einfacherer Übergang gestattet.

e. Die Schulleitung legt im Mai oder Juni eine schulinterne Schulung zum Thema „Pränumerik und individuelle Förderung“ der Lehrer oder Lehrerinnen fest, die im darauf folgenden Schuljahr eine erste Klasse übernehmen werden. Damit geht auch eine Verpflichtung zur individuellen Förderung einher.

f. Natürlich bedarf es für eine solche Zusammenarbeit der Zustimmung der Eltern. Bei den im KOOP-Kalender vorgesehenen Informationsabenden wird seitens der Schule und der Kita auf dieses Übergangskonzept hingewiesen und es wird näher erläutert. Die Eltern werden gebeten eine Schweigepflichtsentbindung sowohl für die Kita als auch für die Schule für ausschließlich diesen Bereich zu unterschreiben. Nur mit dieser Unterschrift sind eine Übergabe der Diagnosebögen und die damit verbundene Erstellung der Förder- und Forderpläne möglich.

g. Die Eltern erhalten bei Wunsch die Möglichkeit, sich über dieses Konzept in Form von eines Beratungsgesprächs unter Teilnahme der Kindertageseinrichtung und aufnehmender Schule intensiver informieren zu lassen

Dieses Übergangskonzept wird regelmäßig evaluiert und überarbeitet. Vorgesehen ist ein Bewertungszeitraum von jeweils einem Jahr, im Bedarfsfall früher.

Anschrift

Grundschule Eiserfeld 
Gilbergstraße 1
57080 Siegen 

Kontakt

Hauptstandort Eiserfeld: 0271-381118
Teilstandort Eisern: 0271-399419
Fax: 0271-2 50 96 50
info@grundschule-eiserfeld.de

Sekretariat

Montags: 7.30-12.00 Uhr

Dienstags: 7.30-12.00 Uhr

Mittwochs: 07.30-12.30 Uhr

Schulleitung

Vanessa Maurer
Carolin Sander (stellv.)
 

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