Kollegium

Kollegiumsstruktur

Das Kollegium der Grundschule Eiserfeld besteht zurzeit aus 17 Lehrkräften. Junge und ältere Kollegen erteilen einen lebensnahen und handlungsorientierten Unterricht. Großen Wert legen wir auf das parallele Arbeiten in den einzelnen Klassenstufen. So können die jeweiligen Kollegen stets Auskunft über den Lernstand geben. Es herrscht ein sehr gutes Betriebsklima. Seit Februar 2011 werden wir wieder von einer Lehramtsanwärterin unterstützt. Das Kollegium ist immer bereit, Lehramtsanwärter, Studenten und Praktikanten zu betreuen.
Die Schulleitung wird durch die Sekretärin Frau Büdenbender unterstützt. Sie ist teilzeitbeschäftigt und Montag- und Dienstagnachmittag und mittwochs ganztags zu erreichen.
Herr Reinhardt,  der Hausmeister, ist zuständig für die Pflege und Instandhaltung der Gebäude und der Außenanlagen. Er führt kleinere Reparaturen selbstständig durch und veranlasst größere, bauliche Instandsetzungen.

Teamstunden

Regelmäßig finden Teamstunden statt, in denen die parallel arbeitenden Kollegen sich zusammensetzen um ihr Vorgehen im Unterricht zu planen, oder auch die letzten Unterrichtseinheiten in einer Nachbesprechung zu reflektieren. Dadurch ist es jedem neuen Kollegen sofort möglich im Team mitzuarbeiten. Außerdem haben wir Klassenordner, in denen ein neuer Kollege alle notwendigen Informationen zu den jeweiligen Klassen finden kann. 
Auch Fachlehrer setzen sich regelmäßig im Team zusammen.

Vertretungskonzept

Fällt eine Lehrkraft kurzfristig aus, so müssen vor der Umsetzung von Maßnahmen zur Durchführung des Vertretungsunterrichtes folgende Fragen geklärt werden.
- Gibt es Doppelbesetzungen, die aufgelöst werden können?
- Gibt es Teilzeitkräfte, die zeitlich in Frage kommen?
- Wie groß ist die betroffene Klasse?

Nach diesen Erstüberlegungen müssen Maßnahmen ergriffen werden, damit durch den kurzfristigen Ausfall einer Lehrkraft für die Schülerinnen und Schüler keine langfristigen Nachteile entstehen.
Im Vertretungsfall wird dann folgendes Vertretungsmodell durchgeführt:
 

In jedem der aufgezeigten Fälle ist das konkrete Weiterarbeiten der Schülerinnen und Schüler durch das parallele Arbeiten des Kollegiums gewährleistet.

Fortbildungskonzept

Unser Ziel ist es, Fortbildungen  wahrzunehmen, dass deren Inhalte mit den pädagogisch, didaktischen Schwerpunkten in unserer Schule und den jeweiligen Interessen der einzelnen Kollegen übereinstimmen.
Entscheidungen zur Belegung von Fortbildungsveranstaltungen werden im Konsens getroffen und von der Schulkonferenz beschlossen.
Zur  Zeit haben folgende Fortbildungen Präferenz:
Fächergebundene Fortbildung / Leseförderung, Rechtschreibförderung
Gesundes Schulklima, Entwicklung einer gesunden Schule
Tandemfortbildung mit den Mitarbeitern der OGS

Neben den Fortbildungen, die von allen innerhalb des Schulprogramms gewünscht werden, wählen Kollegen im eigenen Interesse - ihren pädagogischen Schwerpunkt betreffend - Fortbildungsthemen aus. Auch nach diesen Veranstaltungen ist ein Ergebnisprotokoll in der nächsten Lehrerkonferenz selbstverständlich. Diese Ergebnisse sollen evaluiert werden im Hinblick auf das Schulprogramm.

Ausbildungskoordinierung für LAA

Seit vielen Jahren sind wir als Schule bereit uns für die Ausbildung neuer Lehrkräfte einzusetzen. Die Lehramtsanwärter werden von kompetenten Mentoren unterstützt, um ihre Ausbildung erfolgreich abschließen zu können. Gleichzeitig profitiert das Kollegium von neuen Erkenntnissen, die Lehramtsanwärter aus ihrer Seminararbeit in die Schule hineintragen.

 

Ausbildungskonzept

1. Allgemeines

Die Grundschule Eiserfeld sieht die Ausbildung von Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern (LA) des Studienseminars für die Primarstufe in Siegen als eine Bereicherung für die Arbeit aller bereits etablierten Kollegen an. Wir wollen einerseits Ausbildungsschule sein, um unsere eigenen Erfahrungen hinsichtlich Unterricht und Schulentwicklung weiterzugeben, andererseits bietet uns die Arbeit mit den LA die Möglichkeit neue pädagogische und fachliche Erkenntnisse der Hochschule in das Schulleben mit einzubeziehen und unseren eigenen Unterricht sowie die schulische Entwicklung zu reflektieren. 

Daher werden an beiden Standorten unserer Schule (Gilberg und Eichert) regelmäßig LA in verschiedenen Fächern ausgebildet. Teilweise stehen den Lehramtsanwärtern dabei zwei Mentoren zur Verfügung. 

Die Ausbildung orientiert sich an der aktuell gültigen OVP und den allgemeinen Ausbildungsstandards für den Vorbereitungsdienst. 

 

2. Organisation der Ausbildung

 

Das Grundkonzept der Ausbildung beinhaltet folgende Schritte:

Im ersten Ausbildungshalbjahr erfolgt eine erste Orientierung im Schulalltag mit Hospitationen bei den Mentoren und weiteren Kollegen. Der Unterricht erfolgt unter Anleitung. Die Mentoren bieten Hilfestellungen bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung.

Im 2. und 3. Ausbildungshalbjahr erarbeiten die LA eigenständig Unterrichts-vorbereitungen und Nachbereitungen. Die Mentorin/ der Mentor hilft auf Anforderung.

Vorbereitung auf die Prüfung und Gewinnen von Sicherheit im Unterricht

 

3. Aufgaben der an der Ausbildung Beteiligten

Kollegium

Das Kollegium stellt seine Erfahrung zur Verfügung und gibt diese bei Bedarf an die LA weiter (z.B. Unterrichtsmethoden, Rechtsfragen, Umfang mit den an der Schule vorhandenen Medien etc.). Weiterhin ermöglichen die Kolleginnen und Kollegen den LA die Hospitation an ihren Unterrichtsstunden.

Bei der Stundenplanung wird besonders auf die Belange der LA Rücksicht genommen und der weitere unterrichtliche Einsatz der LA hinsichtlich des bedarfsdeckenden Unterrichts gemeinsam geplant.

 

3.2  Aufgabenbeschreibung der LA

Die Lehramtsanwärterin/ der Lehramtsanwärter

- nimmt an allen Lehrerdienstversammlungen und Fachkonferenzen der entsprechenden Fächer teil

- übernimmt Pausenaufsichten

- hospitiert regelmäßig bei den ausbildenden Lehrkräften sowie in Absprache bei weiteren Kolleginnen und Kollegen, um einen möglichst umfassenden Einblick in verschiedene Unterrichtsstile und –formen zu erhalten.

- erteilt Unterricht unter Anleitung sowie eigenverantwortlichen Unterricht

- reflektiert ihren/ seinen Unterricht

- wird in die Übernahme von Klassenlehrertätigkeiten mit eingebunden

- nimmt (wenn möglich) an einer mehrtägigen Klassenfahrt teil

- gestaltet schulische Prozesse und Aktivitäten

 

3.3  Aufgabenbeschreibung der Ausbildungskräfte

Die Ausbildungslehrerin/ der Ausbildungslehrer

- begleitet, unterstützt und berät die LA im gesamten Ausbildungsprozess, um den vorgegebenen Ausbildungsstandard laut OVP zu erreichen

- führt die LA in den schulpraktischen Alltag ein

- bindet die LA in die unterrichtliche und schulische Arbeit des Kollegiums ein

- kooperiert bei Bedarf mit der Ausbildungslehrkraft des anderen Faches

- ermöglicht der LA regelmäßig Hospitationen und Unterricht unter Anleitung

- unterstützt die LA bei der mittel –und langfristiger Unterrichtsplanung

- hospitiert regelmäßig im Unterricht der LA und reflektiert diesen im anschließenden Gespräch

- beurteilt die LA schriftlich nach jedem Schulhalbjahr (ohne Note)

 

3.4  Aufgabenbeschreibung der Schulleitung

Die Schulleitung nimmt ihre Aufgaben gemäß der OVP wahr. Sie ist Dienstherr der LA und fertigt die dienstliche Beurteilung an. Sie unterstützt die LA in allen Fragen der Ausbildung. Unterrichtsbesuche und Hospitationen werden mit der LA und den Ausbildungslehrern abgesprochen.

 

4.   Evaluation

Das vorliegende Ausbildungskonzept der Schule wird regelmäßig unter Einbeziehung aller an der Ausbildung Beteiligten evaluiert und weiterentwickelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Unsere Schule soll ein Haus des Lernens sein, in dem die Würdigung des einzelnen Kindes und vertrauensvolle Zusammenarbeit Grundlage unseres Handelns sind.

Das ganze Schulprogramm als PDF zum Download (136 KByte)